Reaktionen zu den beiden Aufführungen der Weihnachtskantate Advent 2014 in Potsdam und Berlin

„……. es hat wieder viel Spaß gemacht, bei der W-Kantate dabei zu sein. Nochmals vielen Dank für eure viele Mühe. Viele Grüße von Feli“
„……. wir bedanken uns für alle guten Vorbereitungen und daß wir mitmachen durften, mit Blick auch auf Herrn Lippert, der das Stück mehr als 20 Jahre aufgeführt hat, ist auch bei unseren Sängern die Freude an dieser Musik entflammt, bin auf Weiteres gespannt und wir danken Ihnen und Ihrem Team ganz herzlich. Herzlicher Gruß von Sonja E.“
„…… Horst und ich haben gestern und heute noch immer wieder die CD gehört. Schön war`s wieder!!! Nochmals danke für alles (auch für das Nachtragen meiner vergessenen Schuhe).
Herzliche Grüße Gabi D., Horst und Stefanie lassen auch grüßen.“
„…… Ich will dir nochmals kurz die Resonanz unseres Chores schreiben. Da ich eine Schwedenfahrt für den kommenden Sommer organisiere, musste ich in der Chorprobe fünf Minuten zum Sprechen bekommen.Das habe ich natürlich genutzt, um zuerst das ganze Kantatenwo.ende zu würdigen und Frau Ehmendörfer für ihr Zutrauen uns als Chor gegenüber zu danken. Auch die Tatsache, dass wir uns nun alle unabhängig davon für die folgenden Aufführungen melden könnten, konnte ich kaum zu Ende sprechen, da riefen die Männer schon: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei!“ Sicher, Montag war die Stimmung nicht mehr so euphorisch wie am Sonntag, aber das schöne Gefühl dieses gemeinsamen Projektes hat auf alle so tiefen Eindruck gemacht, dass es herausragt aus allem Bisherigen. So etwas Anspruchsvolles und gleichzeitig Berührendes haben wir als Babelsberger Kantorei lange nicht mehr gehabt.Vergesst uns also nächstes Jahr nicht!
Ich bin immer noch am Summen meiner Lieblingsstelle „Und Maria…“ und lasse mich davon durch den Advent tragen. Martina K.“
„Ja, ich habe ständig mitgesungen, zumindest über große Teile an den Stellen, die mir noch im Ohr waren. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, Dank daher auch an Sabine.
Wenn Ihr im nächsten Jahr wieder in unsere Kirche kommen wollt, solltet Ihr mit der Reservierung nicht zu lange warten. Die ersten Anfragen sind schon da.
Herzliche Grüße für die Adventszeit Inge B.“
„Das Singen hat wieder so richtig viel Spaß gemacht….. Susanne L.-H.l“
„…… Es waren doch wieder wunderschöne Tage mit Euch.
Unsere Bedenken wegen der Räumlichkeiten in Babelsberg waren unbegründet, wie wir jetzt wissen. Dafür und auch für alle Vorbereitungen noch einmal ein herzliches Dankeschön an das Vorbereitungsteam einschließlich
Sabine Wüsthoff!!!
Es sind bleibende tolle Erinnerungen für mich, vor allem ist ja die Gedächtniskirche etwas ganz Besonderes.
Waltraud B.“
„…… ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei eurer Unterstützung dieses unvergesslichen Wochenendes bedanken. Mir hat es so großen Spaß gemacht, dass ich das Ende des nächsten Jahres kaum erwarten kann. Ich hoffe sehr, dass es auch im nächsten Jahr die Weihnachtskantate in dieser Form geben wird und ich dann auch wieder dabei sein darf.
Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest, alles Gute für das kommende Jahr und freue mich auf ein Wiedersehen spätestens zur Weihnachtskantate 2015. Bitte gebt meine allerherzlichsten Grüße und Dank auch an die Familie Wüsthoff, ganz besonders Sabine und natürlich ihren Vater Klaus Wüsthoff, der uns dieses ganz besondere Werk geschenkt hat.
Herzliche Grüße, Thomas J.“

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Klaus Wüsthoffs Weihnachtskantate – neue Aufführungen in Babelsberg und Berlin zum Advent 2014

Zur Adventszeit stehen im Berliner Raum wieder zwei Aufführungen von Klaus Wüsthoffs „Weihnachtskantate für junge Leute“ bevor. Unter der Leitung von Sabine Wüsthoff erklingt das beliebte Kantaten-Werk für gemischten Chor und Instrumentalensemble am Samstag, den 29.11.2014 in der Babelsberger Friedrichskirche (19 Uhr) – am Sonntag, den 30.11.2014 (erster Advent) dann in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (16 Uhr). Ein außergewöhnliches Chorerlebnis für Jung und Alt!

Wann? Wo?

Babelsberger Aufführung am 29.11.2014:
Friedrichskirche, Weberplatz 1, 14482 Potsdam
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: 5 EUR
Rund um die Friedrichskirche findet an dem Tag auch ein Weihnachtsmarkt in historischem Ambiente statt – (vielleicht auch attraktiv, den Besuch beider Events zu verbinden?)

Berliner Aufführung am 30.11.2014
Kaiser-Wilhelm-Gedächnis-Kirche
Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Beginn: 16 Uhr
Eintritt frei
Rund um die Gedächniskirche – am Ku’damm gelegen – findet zeitgleich ein Weihnachtsmarkt statt.

Probenplan für die Mitwirkenden:

Freitag, 28.11. Probe in der Epiphanienkirche
Samstag, 29.11. Probe und Konzert in der Friedrichskirche Babelsberg
Sonntag, 30.11. Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Näheres und Anmeldungen bitte unter der Adresse weihnachtskantate@web.de

Mitwirkende
Leitung: Sabine Wüsthoff
Chor: gemischtes, überregional zusammengestelltes Ensemble
Vokalsolisten:

Klavier: Susanne Mannheim
Baß: Sidney Werner
Flöte: Regina Wirsching
u.a.

Vorverkauf, weiteres: kommt bald

Wüsthoffs Weihnachtskantate wurde 1972 uraufgeführt und erlebte seither eine Erfolgsgeschichte: das Stück wurde deutschlandweit in zahlreichen Konzerthallen, Kirchen, Schulen aufgeführt, allein bis zur Jahrhundertwende über 100 mal. Eine englische Version hatte großen Erfolg in den USA. Mittlerweile liegen mehrere Rundfunk-Mitschnitte vor.

Die Kantate erzählt die Weihnachtsgeschichte, jedoch kommen darin auch immer wieder Zweifler und Kritiker zu Wort. Dem Bibelwort des Lukas-Evangeliums wird etwa die Frage entgegen gestellt, ob man wirklich glaube, dass ein Kind die Welt retten kann. Der Chor ist aufgeteilt in verschiedene Gruppen, die der Verkündigung, der Gläubigen und der Zweifler, diese Gruppen sind auch räumlich voneinander getrennt. Biblische Figuren wie Maria und Josef, Herodes oder die Hirten und Verkündigungsengel sind Teil dieser Gruppen. Durch die vorhandene kritische Ebene wird die Gesamterzählung des Werks vertieft und zugespitzt. Nicht nur im Chor, sondern auch im Publikum dürften sich neben den Gläubigen auch gleichermaßen die Zweifler eingeladen und angesprochen fühlen.

Die Musik ist modern und eingängig. Die Chorsätze werden unterstützt von jazzigen und rockigen Elementen, was die Musik für viele Menschen sehr ansprechend und attraktiv macht. Unverkennbar ist die Handschrift und die Könnerschaft von Klaus Wüsthoff, dessen Œuvre Sinfonische Werke und Opern beinhaltet. Die Mischung unterschiedlicher musikalischer Elemente in der Kantate ist gleichermaßen unterhaltsam und packend – niemals plakativ oder gar platt.

Impressionen von 2013

(Photos: Bernhard Mülhens)

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Weihnachtskantate – wiedervereinigt

Am 1.  Advent 2013 findet im großen Sendesaal des RBB eine große Jubiläums-Aufführung der „Weihnachtskantate für junge Leute“ von Klaus Wüsthoff statt. Wir feiern 40 Jahre Weihnachtskantate, den 90. Geburtag des Komponisten und gleichzeitig  25 Jahre Mauerfall. Unter musikalischer Leitung von Sabine Wüsthoff werden 100 Chorsänger aus Ost und West zusammenkommen, die das Werk in den letzten Jahrzehnten aufgeführt haben.  Weihnachtsmusik für junge Leute und alle, die jung geblieben sind! 

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Berliner Staatssekretärs für kulturelle Angelegenheiten, André Schmitz  sowie dem Brandenburger Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur Martin Gorholt.

Wann? Wo?
1.12.2013, 17.00 Uhr

Großer Sendesaal des RBB, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin
Eintrittspreis: 6,- EUR 
Generalprobe am selben Tag, 14.00 bis 16.00 Uhr

Kartenvorverkauf: 
Verlag Junge Stimmen
eMail: VerlagJungeStimmen@t-online.de
Telefon: 030/60082710 (AB)
Karten werden zurückgelegt und müssen bis 1/2 h vor Konzertbeginn abgeholt werden. Postalische Zusendung gegen Rechnung möglich (zzgl. Porto)

Mit dem Stück verbindet sich eine wechselvolle Vorgeschichte: Zu Weihnachten 1972 wurde das Werk in der Werner-von-Siemens-Oberschule in Berlin uraufgeführt. Der RIAS schnitt das Konzert mit, die Aufnahme wurde auf Schallplatte veröffentlicht. Eine LP wurde in die DDR geschmuggelt und gelangte in die Hände des Potsdamer Kirchenmusikers Hans-Jörg Lippert. Lippert war begeistert von der eingängigen Musik und der neuartigen Machart, in der auch kritische Fragen verhandelt wurden. Mit persönlicher Hilfe von Wüsthoff, der dafür in die DDR einreiste,  konnte Lippert die „Uraufführung Ost“ auf die Beine stellen, obwohl die Vorrausetzungen alles andere als einfach waren. Die Kirche bot in der DDR einen gewissen Schutzraum für Projekte, die nicht  der staatlichen Ideologie entsprachen – und nicht zuletzt dank Wüsthoffs Mitarbeit erhielt die Aufführung den nötigen Swing. Die Aufführung in Potsdam-Babelsberg wurde zur Tradition, Jahr für Jahr gelang es Lippert von Neuem, das Publikum mit seinen Chorsängern und Musikern zu begeistern.

Auch anderswo erlebte Wüsthoffs Weihnachtskantate eine Erfolgsgeschichte: das Stück wurde deutschlandweit in zahlreichen Konzerthallen, Kirchen, Schulen aufgeführt, allein bis zur Jahrhundertwende über 100 mal. Eine englische Version hatte großen Erfolg in den USA. Mittlerweile liegen mehrere Rundfunk-Mitschnitte vor.

Die Kantate erzählt die Weihnachtsgeschichte, jedoch kommen darin auch immer wieder Zweifler und Kritiker zu Wort. Dem Bibelwort des Lukas-Evangeliums wird etwa die Frage entgegen gestellt, ob man wirklich glaube, dass ein Kind die Welt retten kann. Der Chor ist aufgeteilt in verschiedene Gruppen, die der Verkündigung, der Gläubigen und der Zweifler, diese Gruppen sind auch räumlich voneinander getrennt. Biblische Figuren wie Maria und Josef, Herodes oder die Hirten und Verkündigungsengel sind Teil dieser Gruppen. Durch die vorhandene kritische Ebene wird die Gesamterzählung des Werks vertieft und zugespitzt. Nicht nur im Chor, sondern auch im Publikum dürften sich neben den Gläubigen auch gleichermaßen die Zweifler eingeladen und angesprochen fühlen.

Die Musik ist modern und eingängig. Die Chorsätze werden unterstützt von jazzigen und rockigen Elementen, was die Musik für viele Menschen sehr ansprechend und attraktiv macht. Unverkennbar ist die Handschrift  und die Könnerschaft von Klaus Wüsthoff, dessen Œuvre Sinfonische Werke und Opern beinhaltet.  Die Mischung unterschiedlicher musikalischer Elemente in der Kantate ist gleichermaßen unterhaltsam und packend –  niemals plakativ oder gar platt.

Wir rufen die ehemaligen Sänger aus Ost und West, die mitwirken wollen, auf, sich zu melden bei gabane@web.de, unter Angabe welche Stimme er/sie und wo im Chor (links, Mitte, rechts) gesungen hat. 

„…nun geht’s wieder los!“

bild erstauuführung
Erstaufführung 1972